Zirkel der Celdari
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(Dies ist dier Alphaversion und kann beliebig wieder geändert werden.)

"Zerstörung. Zerstörung. Zerstörung.

So weit das Auge reichte, konnte man bei der Pilgerwanderung durch Kalimdor nur Zerstörung erkennen. Eine kleine Gruppe von Gnomen, letzte Überlebende aus Gnomeregan, Brut der Lepraerkrankten, wurden durch das einst reine, saubere Gebiet von Kalimdor gebracht, welches nun einem einzigen Schlachtfeld ähnelte.

Ziel war es herauszufinden, ob die Seuche sich auf die Nachkömmlingen vererben ließ.

So wurden sie aus Dun Morogh verbannt, um als Kinder eine Wanderung von der Mondküste bis nach Feralas zu unternehmen. Die kleinen Gnomenkinder machten meist große Augen; sie sahen den mächtigen Wald des Eschentals, dessen friedlicher, säuselnder Wind ihre Haare zerzauste. Die Ödnis des Steinkrallengebirges und des Brachlandes, wo die ein oder anderen Anhänger der Horde kurzerhand von ihren Bewachern und Wandermeistern außer Gefecht gesetzt wurden und als kleines, verdorbenes Häufchen Elend ablebten. Es wäre so ein schöner Ausflug gewesen, aber...

Getrieben von der Angst, eine Patroille der Orks könnte sie aufspühren, schlichen sie gehetzt durch das Brachland und den Tausend Nadeln, bis sie auf einer kleinen Insel, dessen Namen ihnen nicht gesagt wurde, rasteten.
Was auch immer mit der Wanderung erreicht werden wollte, geholfen hatte es nichts.

Die Kinder wurden Zeugen von kriegslustigen Menschen, die alles töteten, was ihnen gefährlich werden konnte, sowie kargen Gebieten, die vor halb zerstörten Wachtürmen und letzten Kriegswagen nur so trotzten.
Es war kaum zu glauben, dass sich der Planet nocheinmal von solch einem Ausmaß der Zerstörung erholen sollte, doch vorerst war dies nicht das Anliegen von Leysantia, einem Kind eines Lepragnomes, welches über einen Greif zurück nach Eisenschmiede gebracht wurde. Ganz allein, ohne auch nur eine einzige Rast zu machen, flog der Greif mit dem kleinen verängstigen Kind auf dem Rücken von Feralas nach Dun Morogh zurück. Es dauerte Tage. Tage der Qualen, nicht nur wegen des Wetters und der Müdigkeit, die das Kind fast vom Greif fallen ließ, sondern auch, da – egal wohin sie blickte – sie die Verwüstung des Planeten wie einen Film vor ihren Augen mitansehen musste. Tausende Wesen die starben, Tausende geächteter Seelen, die von Gier zerfressen waren. Ihr blieb nichts anderes übrig als zu weinen. Die ganzen Tage zu weinen. Zu weinen, bis ihre Mutter sie dankbar wieder in die Arme schließen konnte.

Jahre vergingen, und die kleine Gnomin lebte als wandernde Schneiderin zuerst in Dun Morogh, dann wurde sie an einen Hof in Menethil verkauft, wo sie nur wenige Monate dienlich war.

Während der Zeit, wo sie von den wachsamen Augen ihrer Mutter getrennt war, lernte die ihre Begabung für das Anzapfen der Magie des wirbelnden Nethers kennen. Ein freundlicher Mensch nahm sie auf, spielte mit ihr, zog sie nebenbei mit auf, und lehrte sie die Kunst eines Hexenmeisters. Er unterrichtete sie in der Theorie, sowie in der Praxis, und machte sie mit ihrer Macht, und auch dessen Gefahren vertraut. Sie liebte ihr Doppelleben! Das Verkaufen von feinsten Schneiderwaren am Vormittag, sowie auch das Lernen und Üben in der Leymagie gen Abend.

Als sie des Hofen aufgrund mehrerer Abwesenheit verwiesen wurde, begann sie eine Reise mit dem Mensch – ihrem Mentor Thedoros – und schloss sich seinem dunklen Zirkel der Hexenmeister an.

Zur gleichen Zeit, in einer anderen Dimension:Namibia wurde mehr und mehr klar, wie sehr die Leymagie die Hexenmeister verdarb, und schmiedete klammheimlich Pläne, den Schattenrat zu zerstören. Doch was konnte sie allein schon anrichten? Der Schattenrat bestand aus mehreren, mächtigen Hexenmeistern, an dessen Fähigkeiten sie nicht im Geringsten ansetzen konnte. Die kleine Gnomin, bei Hexenmeistern aufgewachsen, hatte schon immer eine Begabung für die Leymagie, wollte sie abernie zur Zerstörung nutzen. Dies erkannte ihr Lehrmeister und nahm sie bei sich auf; was sie nicht wusste war, dass dieser Lehrmeister selbst ein Schatten seiner Selbst war.
Illidan brachte in nur einer Nacht alle verbliebenen Hexenmeister um, ehe er sich qualvoll und vor Schmerz krümmend zu Namibia quälte. Ilidan, dem Mann, dem sie all ihr Wissen und ihren Stand in der Welt verdankte.
Er sagte ihr, dass sie etwas besonderes sei, und er all die Macht, die in den Hexenmeistern geschlummert habe, nun in sich trug. Doch es war eine trügerische Macht, so erklärte er, eine Macht, die die Seelen verdarb, wenn man sie zu oft nutzte. Doch sie, die kleine Namibia, war gegen eine solche Verderbnis immun und er wolle ihr, noch bevor er starb, all die gebündelte Macht in sich schenken. Sie war nie stark gewesen, doch schien ihr junges Herz dennoch mächtig genug, sich dem Bösen von Innen zu widersetzen. Dennoch: Namibia begriff nicht. Sie war grademal aus dem Kindesalter heraus, nichteinmal gänzlich erwachsen, fühlte sich ungeschult und unberechtigt, ein solches Geschenk anzunehmen. Doch ihr blieb keine Zeit. Bevor sie sich auch nur regen konnte, hatte Illidan sie gepackt, und seinen Geist mit dem ihren verbunden. Alle Bilder, alle Emotionen, alles Wissen und alle Macht, aus einem Dutzend Hexenmeistern ströhmten in sie hinein, suchten sich einen Platz, andem sie verweilen konnten, zerfraßen ihren Geist und verschmolzen mit ihm. Das letzte, was sie aus Illidans Gedanken zu hören vermochte, war, dass sie in dieser Zeit falsch wäre, und sie warten solle, bis ihre Erinnerung erneut in ihr erwachte.

Dann, ohne Vorwarnung, riss eine alte, kümmerliche Stimme sie aus ihrem Bann.
“Leysantia? Oder sollte ich besser sagen...Namibia? Es wird Zeit, das du dich deiner Realität besinnst.“
Ein alter Greis, im ‚Geschlachteten Lamm’(einer zwielichten Taverne in Sturmwind) rüttelte die junge Gnomendame so fest, dass sie fast vom Stuhl gefallen wäre. Um sie herum waren violettfarbene, leuchtende Bann- und Ritualkreise gezogen worden, die langsam im Boden versanken und erloschen. Um sie herum standen ein Dutzend Männer, alles Hexenmeister, so verriet es ihr deren Aura, und betrachteten sie abwiegend.
Der Greis, der sie so unsanft aus ihrer Vision geweckt hatte, lächelte sie erwartungsvoll an. Es war Merigorn, sehr gealtert und dennoch eine Präsenz ausstrahlend, die niemand so einfach verleugnen konnte.
“Nun?“, fragte er in die unendliche Stille hinein, die nichteinmal vom lodernden Feuer der Fakeln gestört wurde.

Leysantia – oder besser gesagt – Namibia, sah alles klar vor sich.Es wurde ein Instinkt in ihr erweckt, den sie nicht zu definieren vermochte.

Sie sah eine zweigeteilte Welt, die Welt, wie sie ein Gnom sieht, und eine Parallelwelt, inder sie die Seelen aller Wesen zu bewerten vermochte. Eine Welt, inder es nichts materielles gab, alles aus einer Seele für sich bestand, jedes Individuum klar zu erkennen war, und doch einer Welt, indie sie nur hineinzusehen vermochte, doch jegliches Handeln verboten war.
Auch, wenn es still im Raum war, und ihr gnomisches Gehör nicht zu deuten vermochte, woher das leise Flüstern kam, so war es ihrem sechsten Sinn doch möglich, Schwingungen der Gedanken der unmittelbar um sie herumstehenden Wesen wahrzunehmen. Es gleicht einem Zupfen an ihrem Geist, der einlud, in die Gedanken der Individuen einzudringen.
Eine Neugier überkam sie, der sie nicht zu widerstehen vermochte, und sie bündelte ihre konzentrierte Energie auf die verführerischste Stimme jener umherstehenden Wesen. Wie durch einen Sog drang sie in den Kopf des anvisierten Hexenmeisters ein, entzog ihm wie von selbst all seine Erinnerungen, Gefühle und Gedanken, und ließ nichts als ein leeres Loch zurück.
Ehe sie das plumpe Geräusch eines zusammenbrechenden Körpers hören konnte, sah sie, wie die Seele aus der Parallelebene verschwand.
Sie hatte einen Freund getötet. Vor Schreck all ihre Magie abweisend, kehrten alle ihre Sinne auf die materielle Welt zurück, wo die Hexenmeister – ausgenommen des alten Greises – um ihren Gefährten herumstanden.
Ehe Leysantia auch nur eine Entschuldigung stammeln konnte, packte der Greis sie am Arm, und drückte seinen Geist auf den ihren.
Eine Stimme erklang in ihrem Kopf, die sie als die des Greises vernahm.
“Du hast die seltene Fähigkeit geerbt, den Quell der Seelen auszusaugen, und sie zu leblosen Hüllen zu machen. Nur wenige können das. Meine Macht reicht gerade mal soweit, dass ich in die Köpfe anderer sprechen, und die Wahrheit in ihren Worten hören kann.
Mach dir keine Gedanken um Germet, manchmal müssen Opfer erbracht werden, um den Frieden zu wahren. Dennoch, Namibia, werden wir dich nicht einfach ungeschult mit deiner erwachten Macht durch die Lande streifen und Leute umbringen lassen. Dein Ziel soll es sein, den Quell allen Lebens, nein, ganz Azeroth zu kategorisieren, und all die Mächte, die dir dabei in die Hände fallen, dafür zu nutzen, um Azeroth zu zerstören.
Hör mir zu, Namibia. Ich werde gleich meinen Geist für dich öffnen, und du wirst dann auch meine Fähigkeiten übernehmen. Mit meinem Wissen wirst du einen alten Freund – Aleor- aufsuchen, der mit dir auf dem Hofe dienlich war. Er wird dir beibringen, wie man deine Fähigkeiten nutzt.

Ich möchte, dass du auf der Basis des alten Azeroths eine neue Welt erschaffst, eine bessere. Eine, inder die wirbelnde Netherwelt keinen Zugriff erlangen kann. Die Dimensionen lassen sich austricksen, und du, und weitere Gefährten, die du um dich scharen wirst, werden herausfinden müssen, wie.

Wisse: So mächtig du auch sein magst, es gibt immernoch weitaus mächtigere Wesen als dich. Überschätze dich niemals, handle mit Weisheit, anstatt mit der rohen Faust und mach die Welt zu etwas besserem, als sie ist. Das musst du mir versprechen.“
Leysantia, immernoch nicht daran gewöhnt, Namibia genannt zu werden, nickte knapp.
Ihr blieb nichts anderes übrig. Die Hexenmeister um sie herum hatten von ihrem Kameraden abgelassen und schauten nun alle gespannt zu, was sich nun ereignen würde.
Bevor sich der Geist des alten Greises öffnete, sprach er auf einer Sprache, die sie noch nicht verstand, etwas zu seinen Gefolgsleuten, die ihm starr zunickten.
Danach wiederholte Leysantia das Spiel mit dem alten Greis, und nahm alles sich in ihm Befindliche in sich auf. Eine süße Macht durchströhmte sie, ließ ihre Seele aufflackern wie ein angezündeter Scheiterhaufen, drang ihr tief ins Mark, und füllte ihren Geist mit fremder Zuversicht, sowie einer Weisheit, die noch Jahre vor ihrem gnomischen Leben erarbeitet wurde. Dennoch; sie hatte den beständigen Drang, mehr aus ihrer Magie zu machen und noch mehr Wesen in sich aufzunehmen, um all ihr Wissen in sich zu vereinen.

Andererseits verspührte sie sie auch eine leise Angst vor ihrer eigenen Macht. Was, wenn sie irgentwann ausbräche und die letzten Reste ihrer Selbst verschlangen? Es wäre fatal. Sie wusste nichts über die Seelen, die sie in sich aufgenommen hatte und dennoch bildeten sie nun ihr Ich. All deren Wünsche, Absichten, Ziele und Gefühle waren nun auch die von Leysantia. Und noch etwas hat sich geändert: Ihre Sexualität. Wo Leysantia noch freudig mit jungen Gnomen in ihrem Alter rumturtelte, verspührte sie nun eher den Drang, sich einem Menschen anzuschließen und fühlte sich selbst als Gnom mehr als nur minderbemittelt.
Dennoch, sie musste ihren Auftrag erfüllen. Nun war es auch ihr Wunsch, ganz Azeroth zu verbessern und mit dem starken Drang nach der Erfüllung dieses Wunsches, der nun in ihr ruhte, wollte sie auch sofort aufbrechen.

Ohne ein Wort zu sagen, mit des Greises wiederhallenden Worten im Kopf, den neuen Wünschen einer besseren Welt in ihrem Herzen, brach sie auf, um sich von Aleor ausbilden zu lassen. Sie fand ihn rasch, und er brachte ihr bei, wie sie Rituale beschwor, Dämonen versklavte und ohne den jeweiligen gleich umzubringen, mit anderen nur über Gedanken kommunizierte. Sie verstanden sich gut, und in Leysantia erwachte erstmals nach sehr langer Zeit der Wunsch, ihren Weg nicht allein zu gehen, sondern ihn mit jemandem an ihrer Seite zu besteigen. Nur wie sollte sie dies bewerkstelligen? Welcher Mensch wollte einen Gnom zur Frau?

Es blieb ihr nichts anderes übrig, als ihre natürlichen Bedürfnisse beiseitezuschieben, und sich weiter leiten zu lassen.

Sie versprach Aleor bei ihrem letzten Treffen, sein Wissen, welches nun auch ihres war, weiterzutragen und auch andere, würdige Wesen ihr Talent zu lehren. Von ihrem Auftrag erzählte sie nichts und dennoch riet er ihr – ohne ihre Aufgabe auch nur ein einzigstes Mal zu erwähnen – eine Vereinigung zu gründen. Eine Gemeinschaft aufzubauen, die unter ihrem Befehl alles für den Untergang Azeroths vorbereiten sollte...
Ihn selbst sah sie nie wieder, und dennoch war sie gewillt, seinem Rat zu folgen, und Verbündete um sich zu schaaren, die ihr dabei helfen sollten, für eine bessere Welt zu kämpfen. Und so tat sie es: Alle ihre damaligen Freunde, ob Mensch- ob Gnom, ob Hexenmeister - ob Krieger, suchte sie auf, um ihnen die Wichtigkeit ihres Vorhabens einzuflüstern, und sie mit einer charmanten Art zu umgarnen. Mehr und mehr fand sie die Vorteile ihrer Verschmelzung heraus: Sie erlange schnell eine gute Wesenkenntnis, konnte die Leute viel besser von sich überzeugen und drückte sich viel gewählter aus.

Das ‚Geschlachtete Lamm’ wurde ihr neues Zuhause, und gemeinsam mit den Hexenmeistern dort, machte sie sich daran, ihrer Gemeinschaft festen Boden unter ihren Füßen zu geben.

Nun begann es...die Zeit der Freude, die Zeit der Zusammenarbeit und die Zeit der Suche..."




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